Nicht jeder kauft sich eine Shisha, weil er sie rauchen möchte, sondern einfach nur als dekorativen Hingucker für seine Wohnung. Vor allem in einer modern und funktionell eingerichteten Wohnlandschaft verbreitet eine schöne Wasserpfeife ein angenehmes orientalisches Flair. Die aufwendigen Verzierungen, Ornamente und Schnörkel aus Gold und Silber oder im farbigen Glas, die hübschen Bommeln und die schönen Formen einer traditionellen Shisha bilden tolle Kontraste zu einer sonst eher nüchtern und bescheiden wirkenden Einrichtung. Auch wer auf Antiquitäten steht und Souvenirs aus allen Teilen der Welt sammelt, sollte eine schöne Shisha sein eigen nennen, denn sie ist Zeugnis einer jahrtausendalten Kultur.
Wer eine Wasserpfeife besitzt, beschäftigt sich früher oder später auch ein wenig mit der Geschichte des Shisha-Rauchens und den Gepflogenheiten in ihren Herkunftsländern. Dort gehörte das Shisha-Rauchen nämlich zum guten Ton, war ein Zeichen guter Gastfreundschaft und wurde nicht heimlich in irgendwelchen Hinterzimmern vollzogen. Neben dem Rauch aus der Wasserpfeife wurden zum leiblichen Wohle auch köstliche Speisen und Tee gereicht und die Gäste mit schönen Bauchtänzerinnen unterhalten.
Nun ja, wer ein echter Shisha-Fan ist , hat sicherlich extra für seine Shisha ein gemütliches Zimmer mit weichen Matratzen, bezogen mit Bettwäsche, schicken Kissen und orientalischer Deko ausgestattet, um ein wenig Flair in die Räucherhöhle zu bringen. Aber noch schöner kann man einen echten Shisha-Abend im Sommer im Freien erleben. Dazu sucht man sich einfach ein ruhiges Plätzchen im Garten oder im Hinterhof und stellt dort ein großes Zelt auf. Das kann sogar ein Bierzelt sein, je nachdem wie viele Gäste man erwartet. Wichtig ist nur, dass man es richtig orientalisch dekoriert. Dazu kann das Zelt von innen mit leichten Dekostoffen verkleidet werden und auf den Boden gehören unbedingt ein paar Teppiche & Weidenkörbe, die zusätzlich mit Sitzkissen und Matratzen bedeckt werden. Je bunter umso besser. Man braucht weder Tische noch Stühle, sondern lässt in der Mitte einfach genügend Platz für die Wasserpfeife und Raum für Essen und Trinken. Der Vorteil einer solchen Einrichtung ist, dass man sie auch preiswert auf Trödelmärkten und in Second-Hand-Läden finden kann. Es müssen ja keine echten Perserteppiche oder Gobelinkissen sein, die auf dem Boden liegen, Hauptsache schön bequem. Ein paar Matratzen lassen sich auch leicht finden, jeder hat irgendwo eine auf dem Dachboden oder im Gästezimmer rumliegen. So ein Shisha-Zelt ist im Sommer die perfekte Shisha-Oase. Von außen kann man es zwar auch noch dekorieren, was aber nicht unbedingt nötig ist. Denn umso überraschender ist es für einen Besucher, wenn er sich plötzlich in einer anderen Welt wiederfindet. Hierhin kann man sich auch einfach mal so zurückziehen und im orientalischen Ambiente chillen.
Über das Rauchen einer Shisha und den damit verbundenen Flogen für die Gesundheit findet man ja immer wieder unzählige Diskussionen und Beiträge, sowohl im Internet als auch im Fernsehen und Zeitschriften. Die einen sagen, dass einmal Wasserpfeife rauchen genauso ist wie 10 Zigaretten rauchen, die anderen meinen, es wäre völlig bedenkenlos. Aber: es muss doch auch einen Vorteil an der ganzen Sache geben, sonst würde es doch keiner tun, nicht wahr? Natürlich gibt es diesen Vorteil: die Entspannung und der Geschmack. Einfach nur mal „chillen“ und abschalten. Damit tut man zwar nicht seinem Körper, aber doch zumindest seiner Seele einen Gefallen.
In unserer Zeit verfallen immer mehr Leute dem Wahnsinn und drehen durch. Ein wesentlicher Grund dafür sind die immer größer werdende Hektik und der damit verbundene Stress. Die Folgen davon können gravierend sein. Aggressionsaufbau und Powerlosigkeit gehören fast schon zum Standart. Schlimmer dagegen sind zum Beispiel Zwangsneurosen oder das Burnout-Syndrom. Niemand möchte eine solche Krankheit haben, denn sie sind genau so schlimm oder vielleicht sogar schlimmer als körperliche Krankheiten. Deswegen gibt es ja auch eine große Vielfalt an Aktivitäten, die der Entspannung und dem Stressabbau dienlich sind. Nicht zuletzt wäre dabei auch die Shisha zu nennen. Und eben das wird bei den Diskussionen rund um dieses Thema nie mit genannt. Aber es ist nun einmal so: Derjenige, der gerne mal eine Shisha raucht, dem widerfährt damit auch Entspannung ein Abbau von Stress.
Es gibt auf jeden Fall Tatsachen, die gegen das Rauchen einer Wasserpfeife sprechen (fehlende Ausdauer beim Sport, Krebs, …), aber es gibt auch Gründe, die dafür sprechen, und dass sollten die Shisha-Gegner auch mit bedenken. Außerdem: man muss ja nicht jeden Tag zur Wasserpfeife greifen.
Vor ein paar Jahren wurde aber auch gesagt, dass Creatin ungesund sei. Andere Studien wiederlegten dies aber… Genau so wird es ein ewiges Hin und Her bei der Shisha-Diskussion geben. Nun ja, letzten Endes kann man eh nur sagen: jedem das seine!
Normalerweise gehört ja Wasser in eine Shisha Bowl aber einige experimentieren auch gerne mal mit anderen Flüssigkeiten um den Geschmack zu verbessern. Zu den beliebtesten Getränken gehören Wein, Milch, verschiedene Fruchtsäfte oder Cola. Wobei das beste Resultat immer bei der Verwendung Tabakbezogener Fruchtsäfte entsteht. So rauche ich am liebsten Kirschtabak mit Kirschsaft in der Bowl. Dadurch wird das Kirscharoma noch einmal verstärkt. Man muss aber nicht zwangsläufig immer gleiches mit gleichem mischen. Zum Beispiel ein sehr guter Tipp ist, wenn man Kirsch Tabak und Bananensaft mischt. Aus wirtschaftlichen Gründen sollte man den relativ teuren Fruchtsaft immer mit Wasser verdünnen. Denn nach ein bis zwei Köpfen kann man den Saft wegschütten. Deshalb mindesten zur Hälfte mit Wasser verdünnen.
Einige behaupten auch, dass durch Zugabe von Milch der Rauch besonders sanft wird. Das kann ich nur zum Teil bestätigen, zwar wird der Rauch wirklich um einiges milder aber wenn man nicht das richtige Mischungsverhältnis erwischt entsteht eine Riesen Schweinerei. Milch hat nun mal die Eigenart bei starker Bewegung zu schäumen. Und wenn man nicht aufpasst gelangt dieser Schaum sogar in den Schlauch. Daher ist Milch in der Bowl eher mit Vorsicht zu genießen. Wer es trotzdem versuchen will, sollt sie mindesten zu ¾ mit Wasser verdünnen.
Von Cola und anderen kohlensäurehaltigen Getränken kann ich nur abraten. Denn es entsteht dasselbe Phänomen wie bei der Milch, dass Getränk schäumt. Außerdem ist atmet man die Kohlensäue direkt ein, was sicherlich nicht unbedingt gesund und wohlschmeckend ist.
Also verwendet entweder Fruchtsäfte oder eiskalten Wasser in eurer Shisha. Denn nur damit erhaltet ihr das beste Ergebnis.
Das Shisha-Rauchen ist in Deutschland im Moment im Trend. Vor allem bei Jugendlichen, aber auch in den anderen Altergruppen, wird immer öfter zu der Wasserpfeife gegriffen, schließlich hat sie doch so einen wunderbaren Geschmack und wirkt total entspannend.
Ursprünglich kommt die Shisha aus Indien. Ihre heute bekannte Form entstand im 16. Jahrhundert in Ägypten. Noch heute ist sie in den orientalischen Ländern Gang und Gäbe. Seit dem 20. expandiert diese Tradition immer weiter in die Welt hinaus. Die größte Beliebtheit erlangte sie dabei in Europa. So ist es heute nichts Ungewöhnliches mehr, wenn sich ein paar Freunde zu einer gemütlichen Runde Shisha-Rauchen treffen.